"Beschissenes Fahrrad am Stiel ohne Ginseng" (H. Schröder, 2001)

Die allgemeine Konsumgier in der Überflussgesellschaft wird mit diesem höchst interessanten Konstrukt gepriesen, das ein typisches beschissenes Fahrrad auf einem stilisierten Eis-Stiel darstellt und damit en passant die Grenzen des Genres durchbricht; reizvoll besonders die Lässigkeit der Pinselführung, die zur jugendlich-heiteren, leicht naiven Anmutung des angedeuteten Genussmittels passt.
Über die Bedeutung des Fehlens jeglichen Ginsengs auf diesem Gemälde streiten sich die Kunstgelehrten noch.

(H. Schröder, 2003)